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Genetische Rassezuordnung für Katzen und Hunde

Bereits seit mehreren Jahren ist die genetische Rassezuordnung beim Hund ein Routineangebot von LABOKLIN. Nun wurde auch die genetische Rassezuordnung für Katzen etabliert und in die Routinediagnostik überführt.
Anhand eines DNA-Profiles und dessen statistischer Auswertung ist es möglich, eine Zugehörigkeitswahrscheinlichkeit einer Katze zu einer bestimmten Rasse zu ermitteln. Bisher können wir mit dieser Methode folgende Rassen zuordnen: Britisch Kurzhaar, Europäisch Kurzhaar, Maine Coon, Norwegische Waldkatze und Perser. Das Spektrum wird durch Aufnahme weiterer DNA-Profile von anderen Rassekatzen in die Datenbank laufend erweitert. Diese Methode stellt neben der äußerlichen Begutachtung ein zusätzliches Werkzeug zur Rassebestimmung dar.
Auch die Unterscheidung von Hauskatzen und Wildkatzen nur anhand äußerer Merkmale ist schwierig. Daher hat LABOKLIN dafür einen molekularbiologischen Nachweis entwickelt. So kann anhand einer Haarprobe eindeutig nachgewiesen werden, ob es sich bei dem Tier um Felis catus (Hauskatze) oder Felis silvestris (Wildkatze) handelt. Dies ermöglicht auch Untersuchungen zur Verbreitung der Wildkatze in Deutschland.

23.12.2011

Anaplasma platys - Jetzt PCR-Nachweis verfügbar

Ab sofort steht bei LABOKLIN ein spezifischer Nachweis von Anaplasma platys mittels PCR zur Verfügung (Leistungsnummer 8236). Die durch diesen obligat intrazellulären Parasiten hervorgerufene Erkrankung wird als infektiöse canine zyklische Thrombozytopenie bezeichnet. Probenmaterial: 0,5 ml EDTA-Blut, Zecke

06.12.2011

Neue Giardien-Differenzierung bei LABOKLIN

Bei humanen Giardien-Infektionen stehen die sog. Assemblages A und B im Vordergrund, diese Assemblages konnten wir zu ca. 3% allerdings auch bei Katzen und v.a. Hunden nachweisen. Damit ist bei einem Teil der Infektionen der Kleintiere mit einem Zoonosepotential zu rechnen. In der neu angebotenen Untersuchung werden 3 PCRs durchgeführt:
Giardia 
- Allgemeine Giardia spp.-PCR
- Assemblage A-spezifische PCR
- Assemblage B-spezifische PCR
 
Ein positives Ergebnis in der Assemblage-spezifischen PCR ist beweisend für das Vorliegen von Giardien-Stämmen mit Zoonosepotential (Assemblage A bzw. Assemblage B). Ein negatives Ergebnis schließt Assemblage A und B und das damit verbundene Zoonosepotential aufgrund von möglichen genetischen Varianten nicht mit vollständiger Sicherheit aus. Probenmaterial: Faeces

Tierartenvergleich positiver Giardienbefunde

02.12.2011

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