Keimhemmung durch Präparate der Fa. Alfavet
 

Studiendesign 

In einer in vitro-Prüfung wurde der antimikrobielle Effekt verschienender an der Haut des Hundes anzuwendender Substanzen getestet. Verwendet wurden Shampoo 1%ig und 4%ig, Spray, Gel, Hexoclean und Epibac. Die Durchführung erfolgte entsprechend der DIN 58940 "Methoden zur Empfindslichkeitsprüfung von bakteriellen Krankheisterregern (außer Mykobakterien) gegen Chemotherapeutika"; eingesetzt wurden je 20 µl der zu testenden Flüssigkeiten auf sterilen nicht imprägnierten Testplättchen.
Als Testkeime wurden je 8 Stämme der Arten Escherichia coli, Enterobacter sp., Proteus mirabilis, Pseudomonas aeruginosa, Staphylococcus intermedius und ß-hämolyseirende Streptokokken sowie 8 Stämme der Hefenart Malassezia pachydermatis eingesetzt.

Ergebnisse 


Shampoo: Hier lag bei beiden Konzentrationen ein bei allen Malassezia-Stämmen vorliegender hoher Hemmhof von min. 35 mm vor. Zum Vergleich - die Hemmhöfe, die für eine Bewertung sensibel bei Antibiotika zugrunde liegen, sind bei den Kleintieren zwischen 12 und 28 mm angesiedelt. Deutliche Effekte lagen auch gegenüber den grampositiven Keimen (Kokken) vor, wobei einer Tendenz der Steigerung bei der höheren Konzentration zu erkennen war. Gramnegative Keime wurden nicht (1%iges Shampoo) bzw. nur gering (4%iges Shampoo) beeinflusst.

Spray und Hexoclean: Beide Präparate nahmen eine Zwischenstellung insofern ein, dass deutliche Effekte bei den grampositiven Keimen und den Hefen beobachtet werden konnten. Innerhalb der Gruppe gramnegativer Keime lagen sichtbare Effekte bei Escherichia coli und Enterobacter vor, die im Falle des Hexocleans aber nicht alle Stämme betrafen und auch von den Hemmhöfen niedriger angesiedelt waren (Hemmhöfe im Bereich 15 mm bei Hexoclean versus Hemmhöfen im Bereich 25 mm bei dem Spray). Bei dem Spray konnten auch bei einzelnen Stämmen des als problematisch in der Behandlung anzusehenden Keimes Pseudomonas aeruginosa Effekte gesehen werden, die bei Hemmhöfen um 10 mm lagen.

Gel und Epibac: Bei beiden Präparaten konnten Effekte in allen Keimgruppen gesehen werden, wobei gemessen an Anzahl der beeinflussbaren Keimisolate und Größe der Hemmhöfe Epibac als deutlich potenter einzustufen ist. Hier konnten bis auf 1/8 Stämmen der Art Proteus mirabilis und 2/8 Stämmen der Art Pseudomonas aeruginosa alle getesteten Bakterien - und Hefestämme im Wachstum beeinflusst werden, wobei die Hemmhöfe in der Regel in der Höhe von 10-15 mm lagen.

Grafik 

 




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